Am 9. September 2021 feierten die RFID-Systemfamilie sowie der intelligente Regalboden iSHELF von Würth Industrie Service ihr zehnjähriges Jubiläum. Hier ein Resümee des Herstellers.
Nachdem bereits 2008 die ersten Vorserienmodelle bei Kundenprojekten im industriellen Kanban getestet wurden, gingen die Systeme unter der Marke CPS-RFID bald danach in Serie. Mittlerweile sind über 10.000 Module in industriellen Produktionen zur dezentralen Materialversorgung im Einsatz. Ein gutes Ergebnis, was das zehnjährige Jubiläum noch erfreulicher macht.
Identifikationsverfahren gibt es viele. Barcode, RFID, NFC, um nur einige zu nennen. Diese Auto-ID-Techniken finden in Wissenschaft, Wirtschaft und Handel zur automatischen Identifizierung von verschiedensten Objekten ihren Einsatz. Bei allen werden zur Erkennung eindeutige Merkmale genutzt. So kompliziert sich dies anhören mag, so einfach und alltäglich ist die Anwendung. Ob an der Kasse beim Bäcker, an der Tankstelle oder im Supermarkt: Überall dort werden Auto-ID-Technologien genutzt. Hier liest ein Scanner den Barcode aus und identifiziert damit alle erforderlichen Daten, wie Preis und Artikelbezeichnung. So funktioniert die Technik auch bei Kanban-Systemen in der Industrie, die zur Bestellung von C-Teilen mithilfe eines Barcode-Etiketts und eines handelsüblichen Scanners in der Lage sind. Dieses Verfahren ist seit den 90er-Jahren im Einsatz, stieß aber allmählich an seine Grenzen. Ab 2008 hat sich Würth Industrie Service deshalb die RFID-Technologie für die automatische Nachschubsteuerung von C-Teilen zu Nutze gemacht. Und mittlerweile bietet der C-Teile-Partner insgesamt über zehn RFID-Modul-Systeme an, die für Anwendungen am zentralen Kanban-Lagerort bis zur direkten Versorgung am Arbeits- und Montageplatz eingesetzt werden können.
Die Basis ist ein unempfindlicher Chip mit Antenne, auch RFID-Tag oder RFID-Transponder genannt, der am jeweiligen Gegenstand (im C-Teile-Bereich als Etikett am Kanban-Behälter) angebracht ist und mit diesem dann frei bewegt werden kann. Jeder Tag ist über eine eindeutige Nummer zur Datensicherheit identifizierbar. Ein RFID-System besteht daneben noch aus einem Lesegerät, das den Transponder erfasst und einer Sendeeinheit zur Datenübertragung respektive zur automatisierten Nachbestellung von C-Teilen für die Produktion.
Unterscheiden muss man passive und aktive RFID-Transponder. Während passive RFID-Transponder keine eigene Spannungsversorgung besitzen und die Energie zum Senden der Daten aus dem vom Lesegerät erzeugten Energiefeld gewinnen, haben aktive Transponder eine eigene Energiequelle – zum Beispiel eine Batterie – welche die Datenübertragung anstößt. Würth Industrie Service kennt sich mit beiden Systemen aus, favorisiert aber die passiven RFID-Transponder, weil sie wartungsfrei sind und leicht in die Kundeninfrastruktur integriert werden können. Es gibt von ihnen zehn unterschiedliche Varianten. Zur CPS-RFID-Systemfamilie zählen unter anderem der intelligente Fachboden iSHELF, die smarten Palettenboxen iBOX/iBOX-flex und das iGATE zur Pulkerfassung sowie der autarke iPLACER zur Arbeitsplatzversorgung.
Die Vorteile von RFID-Transpondern plus Lesegerät im Vergleich zu barcodegestützten Systemen sehen so aus: Durch den Einsatz von RFID-Technik im Rahmen des Kanban-Systems können die Kunden von Würth Industrie Service auf eine maximal mögliche Versorgungssicherheit vertrauen – ohne manuellen Einsatz eines Scanners, der menschlich bedingte Fehler nicht unbedingt ausschließt. Die digitale Übertragung der Daten an das Warenwirtschaftssystem von Würth sorgt dabei für einen schnellen und transparenten Informationsfluss sowie für eine reibungslose Projektabwicklung. Belieferungszyklen verkürzen sich deutlich und die Behälteranzahl pro Artikel kann optimiert werden. Andererseits können Bedarfsschwankungen, insbesondere Bedarfsspitzen und Saisongeschäft, zeitpunktgenau analysiert und die Disposition im Zentrallager von Würth Industrie Service kontinuierlich angepasst werden. Daraus resultiert eine maximale Verfügbarkeit des richtigen Artikels in der richtigen Menge am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt für die Fertigung.
Würth Industrie Service entwickelt die RFID-Technologie auch ständig weiter. Insbesondere auch für die interne Materialversorgung und kundeninterne Behälterabwicklung. Durch die richtige Kombination aus dem RFID-System iPLACER und dem ganzheitlich angelegten Daten- und Lieferantenmanagement-Tool CPS-miSELF können zum Beispiel alle intralogistischen Prozesse auf Kundenseite in Zukunft einfacher abgebildet werden – auch für A- und B-Artikel. So kann der Abnehmer beliebige Artikel und Lieferanten selbstständig aufnehmen und dafür Nachbestellungen über das RFID-Modul automatisiert auslösen. Das beinhaltet dann auch Teile, für die zumeist andere Einkaufsprozesse gelten. So ist es möglich, die komplette Übersicht zu allen Stammdaten und die damit verbundenen Warenflüsse zu erhalten sowie Bestellungen aller Produktgruppen bedarfsgesteuert und zielgenau auszulösen. Die Entwicklung im Bereich RFID ist auch noch lange nicht abgeschlossen und wird sich in unterschiedlichsten Bereichen weiter fortsetzen.
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